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Auge um Auge

Die Todesstrafe im Film
12. bis 18. November 2010
Bellaria-Kino Wien


„Schnell ist ein Urteil gefällt, das weitreichende Folgen haben kann,
im Falle der Todesstrafe sind diese irreversibel.









 
Auge um Auge:
ein cineastischer Gegenentwurf in Zeiten, in denen einfache Lösungen für komplexe Probleme Hochkonjunktur haben. Schleichendem Gift gleich verbreiten sich Anklageformeln wie jene der „unumstößlichen Beweislage“ oder Medienbehauptungen wie jene der „offenkundigen Schuld“. Über Opfer und Täter. Wie Ankläger bisweilen zu Angeklagten werden. Über die Folgen des vorschnellen Urteils. Weshalb der Zweifel stets ein guter Ratgeber ist.
Auge um Auge – Propaganda:
„Die Strafe muss sich bei jenen am stärksten auswirken, welche die Untat nicht begangen haben!“ (Michel Foucault/Überwachen und Strafen, S.121, suhrkamp Wissenschaft)
Auge um Auge – genauer hinsehen:
„Der Film macht sichtbar, was wir zuvor nicht gesehen haben oder vielleicht nicht einmal sehen konnten.“
(Siegfried Kracauer/Theorie des Films)
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Eine Lichtblick-Reihe auf Vorschlag und im Auftrag von amnesty international

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Französische Kulturinstitut

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